DAS SIND WIR

DAS PROJEKTTEAM

Konzept: Nicole Pruckermayr

Künstlerin, Kuratorin und Lehrende mit Schwerpunkt öffentlicher Raum

Verortete und veröffentlichte künstlerisch-wissenschaftliche Forschung, gibt breiteren Öffentlichkeiten die Möglichkeit, sich neue Reflexionsachsen anzueignen und in Kontakt mit diversen Lebensentwürfen Vorurteile und Grenzen abzubauen. Unter anderem kann Kunst die kompliziertesten Sachverhalte in einprägsamer Form federleicht transportieren. Kunst liegt die Fähigkeit inne, Akzeptanzen und Resonanzen schaffen zu können, die mit anderen Mitteln schwer bis gar nicht ausdiskutierbar und vermittelbar sind.

„Ich gehe davon aus, dass Erkenntnisgewinn und Reflexionen zu einer tragfähigen, zukunftsfähigen Gemeinschaft durch Impulse von Kunst, Wissenschaft, sowie durch Diskurs und zwischenmenschlichen Austausch möglich sind.“

Projektleiterin: Katja Hausleitner, Kinderbüro-Die Lobby für Menschen bis 14

Workshopleiterin: Maria Fanta (Architektin) gemeinsam mit Manuel Girzikowski (Musiker)

Dipl. Ing. Maria Fanta, Architektin und Architekturvermittlerin in Ruhe.
Geboren 1959 in Kärnten, Schulen in Villach. Studium und Arbeitsleben in Graz. Lebt und wohnt seit 1979 ebendort und seit 1983 in der Münzgrabenstrasse 114 (Reihenhaus). Ledig, Mutter von 2 Söhnen im Alter von 35 und 21 Jahren.

Manuel Girzikowski , Poet und Lebenskünstler.
Geboren 1999 in Graz. Ausbildung und Matura am BORG Monsberger in Graz.
Derzeit Zivildienst mit Ausbildung als Sanitäter beim roten Kreuz Steiermark. Liebste Freizeitbeschäftigung: Musikmachen, dichten, rappen. Künstlername: Skyte.
Unter https://www.youtube.com/watch?v=0Pa9Lorrmt4 ist sein erstes Musikvideo erschienen.

Statement zum Projektthema „Friedensbildung – öffentlicher Raum – Kinder:

Wenn wir uns lieben
dann erscheint Frieden
Liebe braucht keinen Krieg
um zu siegen.

wir sind zwar alle verschieden
doch das ist kein Grund uns zu bekriegen.
Gemeinschaft gewinnt
diese Liebe braucht keinen Krieg
um zu siegen.

Gemeinschaft braucht Raum
damit wir lernen vertraun
wo sollen wir spielen
wenn sie alles verbaun?

Workshopleiterinnen: SMZ Liebenau, Carina Batek-Stipacek, Anna Hoffman-Wellenhof, Rebecca Taupe,

Das Sozialmedizinische Zentrum (SMZ) Liebenau betreibt unter der Förderung der Stadt Graz zwei Nachbarschaftszentren in den Bezirken Liebenau (Grünanger) und Jakomini. Beide Zentren bieten Raum für Projekte und einen sozialen Treffpunkt für Bewohner*innen. Zudem bietet das SMZ vor Ort eine unbürokratische Anlaufstelle in vielfältigen Fragen und Angelegenheiten. Hier arbeiten die Mitarbeiter*innen im Rahmen der Stadtteilarbeit und Gemeinwesenarbeit nach den Prinzipien der Gesundheitsförderung und Sozialen Arbeit

Anna Hofmann – Wellenhof, Sozialarbeiterin

Friedvoll und unvoreingenommen auf andere zuzugehen ist meines Erachtens eine der Grundvoraussetzungen für gelingende Kommunikation. Gerade Kinder treten anderen Menschen meist offenherzig gegenüber. Daher haben wir uns gefreut, mit den Schüler*innen der VS Schönau dieses zentrale Thema bearbeiten zu können und mit ihnen in den Meinungsaustausch zu gehen.

Carina Batek-Stipacek, Projektmitarbeiterin im Bereich Gesundheitsförderung und Prävention

Bei uns, in der Arbeit des SMZ, ist das zentrale Element – DIE KOMMUNIKATION – sich zu verstehen (im Sinne von verstanden werden und zu verstehen, was der andere braucht) und passende Worte zu finden. Für uns ist dies die Basis für ein friedvolles Zusammenleben. Daher war es uns ein Anliegen, dass die Kinder aus der VS Schönau spielerisch erfahren und ihnen bewusst gemacht wird, auf welche Art und Weise (mit Händen und Füßen, Sprache und im Verhalten) sie kommunizieren können und was es heißt nicht verstanden zu werden. Wichtig war auch ihnen zu zeigen, was es braucht, um überhaupt miteinander kommunizieren zu können.

Rebecca Taupe, Sozialpädagogin in Ausbildung

Das Projekt „Friedensbildung, öffentlicher Raum, Kinder“ ist mir aus dem Grund wichtig, weil ich der Meinung bin, dass diese jungen Wesen mit ihren kindlichen und zugleich sehr direkten und unverblümten Ansichten in der Lage sind, auch uns Erwachsenen die Augen – und ganz besonders unsere Herzen – ein Stück weiter zu öffnen.

Künstlerin: Edda Strobl

Bildende Künstlerin, Ausstellungen seit 1991. Produktion von Comics, Zeichnungen, Collagen, Tafelbildern; umgesetzt auch als Flyer, als Posters und in Publikationen.

1991–1998 Akteurin im FOND, Graz.
2000 Gründung von TONTO-COMICS. Seit 2001 Betreiberin desselben zusammen mit Helmut Kaplan, 2003 stießen Michael Jordan und 2010 Simon Häußle dazu.
2007–2010 im Programmforum des Forum Stadtpark (Graz) als Kuratorin für Comic und Artverwandtes tätig.
Ab 2002 verstärkt in musikalische Projekte involviert: zuerst Videos für Laleloo (Robert Lepenik und Bernhard Lang), zuletzt konzertante Mini-Inszenierungen im Duo „STROBLAK“ (Edda Strobl, Renate Oblak).
2010–14 Lehrtätigkeiten auf der Hochschule für angewandte Kunst in Wien (Institut für Sprachkunst); TU Graz (Architektur, Institut für zeitgenössische Kunst).

Mit Tonto: Vertretungsprofessur an der Kunsthochschule Kassel (Comic und Illustration).
Auslandstipendium des bmukk in London (1996) und in Chicago (2000); Kunstpreis der Stadt Graz (1999).
Mit TONTO: Outstanding Artist Award für Comic und Karikatur 2012
Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland:
u. a. Neue Galerie, Graz; < rotor >, Graz; Galerie König (ehem. König&Lettner), Wien; kunsthaus muerz, Mürzzuschlag; Kolonie Wedding, Berlin; Arhus Dänemark; files, Museo de Arte Contemporaneo de Castilla y Leon, Spanien; Galerija Marino Cettina, Umag, Kroatien; Bildstrecke für n.paradoxa #3, London…)
Mit TONTO: Ausstellungen, Ausstellungsbeteiligungen, Präsentationen, Lectures, Performances: u. a. Neurotitan, Berlin; Forum Stadtpark Graz; Obala Meeting Point, Sarajevo; Centro Centro, Madrid …; Comicfestivals in Helsinki, Bologna, Erlangen, Saarbrücken, Kassel, Linz, Belgrad, New York, Toronto …
Edda Strobl publiziert bei Tonto und in internationalen Anthologien.

Künstlerin: Johanna Regger

2009 – 2016 Studium der Architektur TU Graz
2012 – 2013 Architektur Master Universität Valencia
Oktober 2018 – jetzt Zeichentrick für Marina and the Kats (Dynamik durch ein Animationsteam)
März 2018 – jetzt Stadt Graz Arbeitsstipendium bildende Kunst: eine zeichnerische
Verarbeitung der Entwicklung der „Grazer Vorstädte“
Dezember 2016 – jetzt Erstellung der Graphic Novel „Justitia“ in Kooperation mit der Justizanstalt Graz-Jakomini
Januar 2018 Stadt Graz Erzählung: Der obere Gries
September 2017 Wandmalerei „die obere Lend“
Mai 2017 Start-Stipendium des Bundeskanzleramtes in der Kategorie Architektur und Design

KünstlerInnen: studio ASYNCHROME

studio ASYNCHROME ist ein transdisziplinäres Experiment. Gegründet Ende 2013 von Marleen Leitner und Michael Schitnig, beziehen sich ihre Schwerpunkte auf architektonische Spurensuche und künstlerische Grenzüberschreitungen. Die Ausdrucksformen reichen dabei von Fotografie, Zeichnung, Malerei, Installation
bis hin zu Animation.

2018 Atelier-Auslandsstipendium des Landes Steiermark für Triest April/Mai 2018
2017 Outstanding Artist Award-Innovative Kulturarbeit als Teil des Think Tank Team für das
Projekt „Haus der offenen Tore“ initiiert von -Zentrum für zeitgenössische Kunst Graz
2016 Arbeitsstipendiat für Bildende Kunst der Stadt Graz
2015 Kunstförderpreisträger der Stadt Graz

Künstlerin: Isa Riedl

1995 – 1997 Kunstgeschichtestudium, Karl-Franzens Universität Graz
1997 2003 Malerei und Grafik /Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz
2012 Austauschstipendium der Stadt Graz für Prag, CZ
Förderpreis für Bildende Kunst der Stadt Graz
2010 Auslandsstipendium Land Steiermark für Albanien
2007 Staatsstipendium für Bildende Kunst des BMUKK Österreich
2005 Arbeitsstipendium Land Oberösterreich Egon Schiele Centrum, Česky Krumlov, CZ
2004 Residency für das RE:Locationprojekt Shake im Casino Luxembourg – Forum d’art contemporain
2003 Austrian Educational Foundation und Kunstuni Linz, Stipendium für Hong Kong
Kunstförderungspreis der Stadt Linz (Atelier

ZUM SCHLUSS, ABER AM WICHTIGSTEN:

Schüler_innen der VS Schönau